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Kühlschrank als Gefahrenherd


„Gefahrenherd“- Kühlschrank

Wer seine Lebensmittel im Kühlschrank aufbewahrt ist vor Bakterien nicht sicher. Im Gegenteil: Die meisten Infektionen und Lebensmittelvergiftungen entstehen nicht in Gaststätten, sondern im eigenen Haushalt – insbesondere im Kühlschrank! Erreger wie Kolibakterien oder Salmonellen sind nicht zu sehen und Verdorbenes wird daher nicht erkannt.

Problematisch ist auch, dass Erreger wie Kolibakterien oder Salmonellen nicht zu sehen oder zu schmecken sind und Verdorbenes daher nicht erkannt wird. Beim Verzehr dieser Lebensmittel reichen die Folgen von leichtem Unwohlsein bis hin zu schweren Vergiftungen. Bei verschiedenen Untersuchungen in Kühlgeräten wurden im Schnitt rund 11,4 Millionen Keime pro Quadratzentimeter gefunden. Bei ungenügender Hygiene im Kühlschrank verderben Lebensmittel wesentlich schneller. Die frischen Erdbeeren, die wir gerade erst gekauft haben, werden von Schimmelpilzen oder anderen schädlichen Bakterien befallen. Dies ist nicht nur gesundheitsschädlich, zudem führt es zu vermeidbaren Mehrausgaben in der Haushaltskasse.

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Kühlschrank schlimmer als Toilette

„Die meisten Krankheitserreger im Haushalt gibt es oft im Kühlschrank. Wissenschaftler der Universität von Arizona haben im Kühlschrank im Schnitt rund 11,4 Millionen Keime pro Quadratzentimeter entdeckt, wie die Zeitschrift „Vital“ berichtet. Auf dem Küchenfußboden waren es 10 000 und auf der Toilette 100.“ Quelle: dpa, Juli 2004


Nur Reinigen reicht nicht – Bakterien vermehren sich trotzdem

knc_kuehlschrankfrauDie richtige Aufbewahrung von Lebensmitteln und eine regelmäßige Reinigung mit heißem Essigwasser könnten die Keime dezimieren.
Zu ähnlichen Ergebnissen ist auch der deutsche Diplomchemiker Udo Kasel gekommen, der für eine Zeitschriftenrecherche einen privaten Kühlschrank einer deutschen Familie untersuchte, die “ganz normal sauber machte”. Dazu nahm er einen Kühlschrank, einen Putzschwamm und das Geschirrtuch genau unter die Lupe. In dem Kühlgerät fand er zehn Millionen Keime pro Quadratmeter, und mit jedem Lebensmittel das in den Kühlschrank hinzukommt, vermehren sich auch die Bakterien – ob Sie es wollen oder nicht. Sie müssten sonst jedes Mal die Hände waschen, bevor sie eine Packung Milch oder Wurst wieder reinstellen.
Mehr Kopfschmerzen bereite dem Chemiker was er auf dem Schwamm in der Spüle fand: “Vier Millionen Keime kamen auf den Milliliter Wringwasser, darunter 2500 coliforme Keime.”
Das findet er viel dramatischer als den Wert im Kühlschrank. Denn mit Schwamm oder Lappen verteilt man Keime auf den gesamten Arbeitsflächen und von dort auch ins Geschirrtuch (oder im Kühlschrank beim wischen). „Wischlappen und Küchenschwamm sind die Keimschleudern schlechthin“, so Kasel.


Grenzwerte und Überprüfung der Keime für die Lebensmittelhygiene nach DIN 10510:

In der DIN 10510 wurden Grenzwerte für die maximale Keimbelastung auf Oberflächen von Küchenutensilien für die Verwendung zum Verzehr von Lebensmitteln festgelegt. Deshalb ist die richtige Aufbewahrung von Lebensmitteln sehr wichtig für die eigene Gesundheit und die der ganzen Familie.


Zu den gefährlichsten Erregern zählen:

salmonellenSalmonellen kommen in ungenügend erhitztem Geflügel, Hackfleisch und Eiern vor. Folge: Bauchschmerzen, Fieber, wässrige Durchfälle, Erbrechen.Campylobacter jejuni sind in unzureichend erhitztem Geflügel, Fleisch und Rohmilch. Folge: Wässrige und blutige Durchfallerkrankungen, Erbrechen und Gelenkentzündungen.Colibakterien finden sich in nicht durchgegartem Hackfleisch, Fleisch und Rohmilch. Folge: Blutiger Durchfall.Listerien insbesondere Listeria monocytogenes kommen in Fleisch und Rohmilchkäse vor. Folge: Durchfall, Abort oder gar bis hin zu Erkrankungen wie Meningitis.Pseudomonaden kommen in vielen Lebensmitteln vor. Folge: Schnellerer Verderb gekühlter Lebensmittel.Sporen und Schimmelpilze sind überall. Folge: Schnelles Verderben von Geflügel, Hackfleisch, Fleisch, Rohmilch, Obst und Gemüse. Staphylokokken, insbesondere Staphylococcus aureus , finden sich auf fast allen Lebensmitteln, da diese natürlicherweise auf der Haut, in Wunden, in den Haaren und im Nasenrachenraum vorkommten. Hierdurch kommt es häufig zu Kreuzkontaminationen. Folge: Durchfall, Erbrechen, etc.